Abb. BES-11, BES-12

[oben: Ansicht Süd / Parkplatz _ Fotografie Bruno Klomfar]          [unten: Ansicht Nord _ www.SeminarGo.at, Veröffentlichung lt. Nutzungsbedingungen]

Das 1847 errichtete “Donaugebäude” ist derzeit mit geschätzten ca 6000 m2 Bruttogeschossfläche auf drei Stockwerken (plus ca 2000 m² auf dem letzten Stockwerk) eines der größten Bauwerke Hainburgs. Das Gebäude liegt sehr günstig in der Altstadt und verbindet den Süden und Norden sowie den Niveau-Unterschied von 2 Stockwerken. Die Kulturfabrik dockt an die günstige historische “untere Terrasse” der Stadt im Süden (mit einer Fußweg-Blickachse bis zum Wienertor). Auf der Nordseite ist das Gebäude 2 Stockwerke niedriger an die Ebene der Vorschüttung / Donauufer angeschlossen.

Charakteristisch am Gebäude sind die großzügigen Fenster auch im Norden – normalerweise nicht optimal, für Bildungszwecke sind sie jedoch ideal (keine Verschattung an Schulbänken, sehr gute Tageslicht-Versorgung).

Die großzügigen Parkmöglichkeiten im Süden können langfristig als Sportflächen dienen. Mit den kommenden Dekaden wird sich der motorisierte Individualverkehr wohl senken (guter öffentliche Verkehr, zukunftweisende E-Carsharing Modelle, gut entwickelte Radwege und Fusswege kommen mit der Zeit auch in die kleine Städte).

Wenn die jetzige Funktion der Kulturfabrik (Lagerung und Untersuchung archäologischer Befunde) in längerem Zeithorizont in mehr entsprechende Räumlichkeiten übersiedeln könnte (Lager mit Befunden eher unterirdisch), wäre das Gebäude z.B. für ein Gymnasium oder eine Fachhochschule frei. Eine Trakttiefe von ca 18m erlaubt hier eine Vielfalt an Raumaufteilung /-Gestaltung. Die Tragstruktur (Säulen) stören bei der Funktion Bildung (Klassen / Gruppen) nicht wirklich – der vorhandene Tragraster kann die Verteilung der Räume sogar unterstützen.

Abb. BES-13,14,15,16

[oben links: 1. Obergeschoss;   oben rechts: 2. Obergeschoss (Ebene Parkplatz) _ Fotografie Bruno Klomfar]

[unten links: Erdgeschoss (Ebene Donaulände)_www.regiowiki.at, Depot-ArchSammlung NÖ 8060;   unten rechts: 3D Modell_Kulturfabrik Hainburg www.kufa-hainburg.at ]

Langfristige Variante für Archeologische Forchung : ehemalige EcoDuna, Halle in Eco Park, Bruck a.d. Leitha

Ca 2018 wurde in Bruck a.d. Leitha, ca 2km vom Stadtzentrum in Eco Park eine eine Algenzucht angekündigt. Die Halle für Eco Duna hat ca 10 000 m2 inkl. Büros in nördlihem Teil. https://www.meinbezirk.at/bruck-an-der-leitha/c-wirtschaft/ecoduna-algen-aus-bruck-an-der-leitha-erobern-die-welt_a2439333

Diese Gebäudenressource ist bestens angebunden an die A4 und mit Bus275 an BHF Bruck/L steht seit ca 2022 leer / unbenutzt – bestens geeignet für eine archäologische Forschung und Lagerung großer Menge von archäologischen Befunden.

[ehem. EcoDuna Halle, Eco Park, Indusriestrasse / Eco-Plus-Park 5te Straße]